17 Zeugen eines Kriegsverbrechens:
Palästinensische „Journalisten“ schwiegen für die Hamas
Vorbemerkung:
Die Enttarnung der Inszenierung:
Eine forensische Aufarbeitung des 7. Oktober
Am 07.10. mordete die Hamas nicht nur in Israel, sie tötete auch die Wahrheit. An diesem Tag sprang eine gigantische Propagandamaschine an. Während „Journalisten“ aus Gaza in Israel die Massaker filmten und in den Social-Media-Kanälen damit prahlten, dokumentierten gleichzeitig die wichtigsten lokalen Fotografen und Kameraleute im Inneren von Gaza die Euphorie über den angeblichen Sieg. Sie zeigten, wie Geiseln gequält und durch die Straßen geschleift wurden – und wie sie in das wichtigste Krankenhaus Gazas, das al-Shifa-Krankenhaus, gebracht wurden, um sie in den Tunneln verschwinden zu lassen. Kein Arzt, kein Pfleger des Krankenhauses eilte zur Hilfe; sie schauten nur begeistert aus ihren Fenstern zu.
In meinem Artikel „7. Oktober – Die Geiseln der Hamas im al-Shifa-Krankenhaus“ habe ich anhand von verfügbaren Bildern, Videos, Kommentaren und Zeitungsmeldungen versucht, den Weg der Geiseln in Gaza nachzuzeichnen.
Ich denke, dies ist teilweise gelungen. Ein großes Hindernis dabei war sicherlich die enorme Menge an Daten, die gesichtet werden mussten, die sprachlichen Barrieren und die immer noch vorhandene Unkenntnis über die Örtlichkeiten. Es war eine zeitintensive Puzzleteil-Arbeit. Vieles erschloss sich erst nach sehr genauen Betrachtungen. Und vieles bleibt nach wie vor offen.
Ich habe sehr, sehr viel Zeit damit verbracht und kaum Unterstützung bekommen. Sämtliche Anfragen wurden weder von offiziellen Stellen in Israel noch von der israelischen Botschaft in Deutschland beantwortet.
Und trotzdem denke ich, dass ich den Geiseln und ihren Angehörigen etwas Licht für die dunklen Stunden am Vormittag des 07.10. geben konnte.
Dieser zweite Teil liefert nun die entscheidenden neuen Erkenntnisse: Er zeigt, dass nichts an diesem Tag dem Zufall überlassen war. Er verknüpft die Aufnahmen zu einer lückenlosen Storyline und beweist, wie minutiös die mediale Begleitung geplant war.
Die Fortsetzung dieses Artikels nennt nun die Namen der Zeugen. Es sind die Namen derjenigen, die vor Ort waren und die Verbringung der Dutzenden Geiseln in das al-Shifa-Krankenhaus dokumentierten.
Es waren „Journalisten“ aus Gaza, die fotografierten und filmten, wie die Geiseln von ihrem „palästinensischen Widerstand“ in dieses Krankenhaus gebracht wurden. Sie halfen nicht – niemand half, kein Pfleger und kein Arzt. Sie alle schauten zu und jubelten, als blutverschmierte Geiseln aus den Fahrzeugen auf den Hof des Krankenhauses gezerrt wurden.
In den ersten Tagen verkauften sie einige ihrer Aufnahmen vor allem an Medien in arabischen Ländern. Aber schon da manipulierten sie die Bedeutung dieser Fotos: Sie bezeichneten die israelischen Geiseln als verletzte palästinensische Zivilisten und verheimlichten den Ort des Geschehens. Dann ließen sie ihre Aufnahmen langsam verschwinden. Ihre Agenturen versteckten sie auf ihren Webseiten. Und wenn mal ein Foto zu westlichen Medien gelangte, dann nur mit manipulierter Bildunterschrift. Sie waren sich so sicher, dass keine dieser Redaktionen sich die Mühe machen würde, die wahre Bedeutung des Bildmaterials zu ergründen.
Alle Bildunterschriften verheimlichen den wahren Ort des Geschehens, das al-Shifa Krankenhaus.
Die Zeugen
Die anonymen Bilder und Videos, die bisher keinen Autor erkennen ließen, bekommen nun ihre Urheber.
17 „Journalisten“, teils mit internationalen Auszeichnungen versehen, sind die Autoren und Urheber dieses Bildmaterials.
Sie sind nicht mehr anonym. Die Bilder und Videos bekommen ein Gesicht und einen Namen. 9 „Journalisten“ konnte ich bis jetzt namentlich identifizieren. Einige davon betrieben aktiv Hamas-Propaganda auf Telegram.
Es war kein Zufall, kein journalistisches „Zur-rechten-Zeit-am-rechten-Ort“, sondern eine präzise Vorbereitung. Wenn Dutzende Geiseln an einen bestimmten Ort wie das al-Shifa-Krankenhaus verbracht werden und dort bereits eine zweistellige Anzahl lokaler, oft international ausgezeichneter „Journalisten“ mit ihren Kameras bereitsteht – während im Hintergrund sogar ein stationäres Kamerateam mit einem Satelliten-Übertragungswagen (SNG) positioniert ist, um die Bilder direkt in die Welt zu senden –, bricht das die Illusion des unbeteiligten Reporters komplett auf. Das entlarvt diese Akteure nicht als neutrale Berichterstatter, sondern als Zeugen und Mitwissende, die über das Eintreffen und den Zustand der Geiseln im Voraus informiert waren oder zumindest nahtlos in die Choreografie eingebunden waren…
Das al-Shifa-Krankenhaus: Die 17 Zeugen vor Ort – die Urheber der Aufnahmen vom 07.10.
Im Zuge meiner Recherchen fand ich 15 verschiedene Fotos von insgesamt 5 bekannten palästinensischen Fotografen aus Gaza. Ich fand diese vorwiegend auf Veröffentlichungen in Zeitungen, bei Telegram, oder auf Webseiten. Nur ein Foto fand ich bei der Agentur eines Fotografen. Dieses Foto erwarb ich sogleich. Alle anderen Fotos wurden überwiegend im arabischen Raum und außerhalb der westlichen Welt veröffentlicht. Kein Foto fand ich bei der Suche unter dem Stichwort „al-Shifa“.
Alle Bildunterschriften verheimlichen den wahren Ort des Geschehens, das al-Shifa Krankenhaus.